Kreative Tätigkeiten öffnen die Sinne, fördern die Eigenwahrnehmung und bringen Prozesse in Gang. Sie können therapeutisch genutzt werden, aber auch jenseits von Therapie dazu dienen, mit den eigenen Gefühlen in Kontakt zu kommen, sich ihnen anzunähern, zu begegnen und sie zu verarbeiten, weil dabei Unterbewusstes Ausdruck bekommt,  Gefühle aufsteigen und Handlungsimpulse entstehen.

Selbsterfahrung auf kreativem Weg kann alleine, aber auch sehr gut in der Gruppe erfolgen. Durch eigenes und gemeinsames Gestalten kommt man in Kontakt mit eigenen Gefühlen und Grenzen bzw auch mit den Gefühlen und Grenzen der anderen. Ein gemeinsam gestaltetes Objekt erfordert Kommunikation, Zusammenarbeit aber auch Abgenzung und gegenseitigen respekt.

Malen und Gestalten ohne den Anspruch auf "das muss jetzt etwas Schönes werden" befreit und lässt echte Empfindungen zu und führt damit zu Authentizität im Ausdruck. Manchmal kommt dabei etwas ausgesprochen Ansprechendes heraus, weil es "echt" ist, lebendiger Ausdruck des Selbst.

 

Vor allem in der Gruppen-Arbeit mit zwei und mehr Personen werden automatisch Reaktionen auf andere und von anderen auf eigenes Handeln erfahrbar.

 

Für alle Personen in der Gruppe besteht dabei Schweigeverpflichtung gegenüber Dritten!